Europa

5 Gründe, warum Frankfurt die schönste Stadt in Deutschland ist


Aber ganz ehrlich: Sollen doch all die schicken Hamburger und Münchner, die hippen Berliner die Stadt am Main ruhig unterschätzen und glauben, dass hier zwischen den Hochhäusern der Banken und dem Gründerzeitflair Sachsenhausens nicht viel los ist. In Frankfurt lächeln wir darüber. Denn das Gegenteil ist der Fall. Fünf Gründe, warum FFM die lebenswerteste Stadt ist, obwohl es mehr als nur fünf Gründe gibt.

Grund Nummer Eins: Internationaler Flair

Die ganze Welt in einer Stadt. Frankfurterinnen und Frankfurter sagen diesen Spruch voller Stolz. Unternehmen und Institutionen aus der ganzen Welt haben sich hier angesiedelt. Die Stadt hat eine liberale und weltoffene Tradition. 90 Prozent der 194 Staaten der Welt sind in Frankfurt vertreten. 30 Prozent der knapp 764.000 Bewohnerinnen und Bewohner haben ausländische Wurzeln. Wo sonst trifft man in nur wenigen Metern auf afghanische Bolani, türkische Sulu-Köfte und äthiopisches Injera? Egal, ob die Herkunft der Eltern türkisch, italienisch oder marokkanisch ist – wer hier wohnt und aufgewachsen ist, sagt: „Ich bin Frankfurter“.

Zum internationalen Flair der Stadt zählen auch die vielen Messen, wie etwa die Buchmesse. Letztendlich sind es die Menschen in ihrer für Frankfurt typischen und in der Republik einzigartigen Mischung aus Finanz, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Es sind Kinobesuche, bei denen man bei einem Film in der Originalfassung von Türkisch über Urdu, Russisch und Spanisch jede Sprache im Publikum vernimmt außer Deutsch. Es sind Friseursalons wie „Bob’s Hair Base“, wo ein Barack-Obama-Wackelkopf am Eingang die Gäste begrüße, im Hintergrund Jazz läuft und amerikanisches Englisch gesprochen. Für eine kurze Zeit beschleicht einen das Gefühl, mitten in Brooklyn zu sein. Und zu guter Letzt ist Frankfurt das Tor zur Welt. London, Paris, Zürich und Amsterdam – egal ob mit Flugzeug oder Zug, in wenigen Stunden ist man von Frankfurt aus überall in Europa.

Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen (Archivbild): Der Betreiber Fraport hält an seiner umstrittene Beteiligung am Flughafen in St. Petersburg fest.
Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen (Archivbild): Frankfurt kann man ohne Übertreibung das Tor zur Welt nennen. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago-images-bilder)

Grund Nummer Zwei: Kultur

Dass die Stadt in den vergangenen zwanzig Jahren ansehnlicher und dabei auch noch lebenswerter geworden ist, hat weniger mit den Glitzerfassaden der Bankentürme zu tun als vielmehr mit dem, was hinter ihnen los ist. Und das ist in Frankfurt vor allem: Kultur. Die Dichte der wissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen, von Kulturinstitutionen wie Museen, Konzerthäusern und Opern, Orten der Literatur, des Theaters, des Tanzes, des Designs und der neuen Musik findet in größeren Städten nicht ihresgleichen. Am Museumsufer auf der südlichen Mainseite reihen sich 26 Museen.

Dort steht etwa das Städel, eines der bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands. Auf der gegenüberliegenden Seite des Mains winken Oper und Schauspiel mit Programmen, auf die man aus den echten Großstädten nicht mehr nur mit Respekt, sondern durchaus auch mit Neid schaut.



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