Kriminalität

Mutmaßlicher Todesschütze plante weiteren Angriff



Der mutmaßliche Todesschütze bei einer Parade nahe Chicago hatte offenbar mehr im Sinn. Die Polizei in Richmond vereitelte derweil eine ähnliche Tat.

Der wegen des Blutbads in einem Chicagoer Vorort festgenommene junge Mann hatte offenbar einen weiteren Angriff geplant. Er habe die Tat in Highland Park am US-Nationalfeiertag gestanden und zudem angegeben, „ernsthaft erwogen“ zu haben, nach der Flucht weitere Menschen zu töten, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Dem 21-Jährigen droht wegen siebenfachen Mordes und voraussichtlich weiterer Anklagepunkte lebenslange Haft.

Der mutmaßliche Täter hatte nach Überzeugung der Ermittler am Montag mit einem Gewehr mit hoher Durchschlagskraft das Feuer auf die Zuschauer einer Parade in Highland Park im Bundesstaat Illinois eröffnet. Den Ermittlern zufolge gab er vom Dach eines Geschäftsgebäudes aus mehr als 70 Schüsse ab und tötete mindestens sieben Menschen. Mehr als 35 weitere wurden verletzt.

Noch immer Suche nach einem Motiv

Dem Polizeisprecher zufolge bestätigte der Festgenommene die Ermittlungsergebnisse. Anschließend sei er in die Stadt Madison in Wisconsin gefahren, wo er einen weiteren Angriff verüben wollte, sagte er demnach der Polizei. Sein Motiv blieb hingegen weiter unklar. Es gebe keine Hinweise auf ein rassistisches oder religiöses Motiv, hatte es zuvor geheißen.

Der 21-jährige mutmaßliche Todesschütze hatte die Tat den Ermittlern zufolge seit Wochen geplant. Der an Hals und Gesicht tätowierte junge Mann hatte sich am Tag des Angriffs als Frau verkleidet, um seine Identität zu verschleiern und leichter fliehen zu können.



Source link

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"

Es sieht so aus, als hätten Sie AdBlocker aktiviert

Bitte deaktivieren Sie AdBlock, um zur Zielseite zu gelangen.