Brandenburg

Waldbrand auf 84 Hektar angewachsen



Das Feuer wütet weiter im Kreis Dahme-Spreewald: Rund 117 Fußballfelder umfasst der Brand inzwischen. Es könnte noch schlimmer kommen.

Weiter kämpfen zahlreiche Einsatzkräfte gegen den Waldbrand in der Lieberoser Heide. Nachdem am Mittwochmittag bekannt wurde, dass sich das Brandgebiet auf 66 Hektar ausgeweitet hatte, soll es nun ein weiteres Mal gewachsen sein. 84 Hektar sollen inzwischen brennen, wie der RBB unter Berufung auf einen Einsatzleiter berichtet.

Rund um die Brandfläche haben die Einsatzkräfte in einem Ring von 16 Kilometern Länge Wasser auf den Boden gekippt, um ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Dabei helfen zwei Hubschrauber in der Luft und mehr als ein Dutzend Tanklöschfahrzeuge. Durch 20 Kilometer Feuerwehrschläuche laufen nun 9.000 Liter Wasser pro Minute, heißt es vom Kreis. Sie werden aus einem nahen See gepumpt.

Lieberoser Heide: Feuer könnte „Jahrhunderte bis Jahrtausende Moorwachstum“ zerstören

Besonders gefährlich ist der Waldbrand für das Moorgebiet Große Zehme im Schutzgebiet Lieberoser Endmoräne: Bereits 70 Prozent des 30 Hektar großen Moorgebiets sind abgebrannt, so der Landkreis Dahme-Spreewald. „Das Moor nimmt mit dem Brand erheblich Schaden. Die obere Vegetationsschicht wird zerstört“, so Dr. Andreas Meißner von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg.

Waldbrand in Brandenburg: Einsatzkräfte hoffen auf Regen

Laut dem Experten könnte es noch schlimmer kommen: Wenn das Moor in die Tiefe brenne, werde der Schaden „gigantisch.“ Meißner: „Durch einen Tiefbrand werden Jahrhunderte bis Jahrtausende Moorwachstum zerstört.“



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